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Presse

Hier gibt es einige Berichte aus der Presse über uns.



Dezember 2011, SPH-Bandcontest Review (Link)

SPH Bandcontest 2011 (Review)
17 . Vorrunde (10.12.2011, E-Werk, Bad Homburg)

Bad Homburg, von Tobias Fischer // SPH (uho) • [...] Nun betraten DYNYLE als letzte Band des Abends die Bühne und spätestens jetzt gab es eindeutig kein Halten mehr. Mit einem „Mörder-Gitarrensound“, einer sehr ausgereiften Bühnenshow und richtig fetten Schlagzeug-Beats wurde diese Band nicht zu unrecht Jurysieger des Abends. Der Sänger wusste genau, wie er das Publikum in seinen Bann ziehen konnte und überzeugte zudem mit einer Wahnsinns-Stimme, die teilweise sogar sehr an die renommierte Band „System Of A Down“ erinnerte. Wir sind uns sicher, dass man von dieser Band in Zukunft noch so einiges hören wird. [...]

22. April 2011, Offenbach Post (Link)

Die neue Offenbacher Härte
Nu-metal Band Dynyle setzt dynamisch stilvolle Zeichen

Offenbach, von Sascha Reichelt (uho) • Rock-Konsorten der härteren Gangart dürften bald wieder voll auf ihre Kosten kommen. Denn wer der Meinung ist, der musikalische Härtegrad Offenbachs zeichne sich bisher ganz und gar durch Gangster-Rap aus, der liegt gänzlich falsch.

Vier junger Herren holen den Crossover zurück nach Deutschland und kreuzen dabei die Musikrichtungen wie experimentierfreudige Pflanzenzüchter. Die Nu-Metalband „Dynyle” aus Offenbach kombiniert treibende Riffs und abstrakte Rhythmen, gepaart mit nahezu poetischen Lyrics und lässigen Rap-Einschüben. Am Mittwoch feierten sie die Veröffentlichung ihrer Debüt-Platte namens „Set a Sign” im „Bett” - dem Frankfurter Szene-Club.

Den freudigen Zuhörer erwarten auf dem frischgepressten Longplayer zwölf satte Songs. Ein Werk aus gerade mal drei Jahren Bandgeschichte. Ihren Anfang nimmt diese 2007: Sänger Ger[r]it zog damals von Bremen ins Rhein-Main-Gebiet und gab sich zunächst etwas enttäuscht über die lokale Metal-Szene. Halb frustriert bestellte sich der Musiker schließlich eine Djembé, eine Art Trommel, in einem Online-Shop, und stieß beim Umherklicken auf die Kleinanzeigen und letztlich auf Gitarrist Tobias. „Bei Tobis Sound dachte ich mir sofort, das ist genau meine Mucke!”, sagt er. Kurzerhand gesellten sich Pascal am Bass und Tom am Schlagzeug hinzu, in dessen elterlichen Keller seither geprobt wird.

Dynyle, das ist die Kombination aus Dynamik und Style. Dynamisch ging es für die junge Band bisweilen aufwärts. Schweißtreibendes Proben hatte seinen Preis und erreichte seinen bisherigen Höhepunkt, als sie durch die Plattform regioactive.de am „Battle of Metal”-Contest teilnahmen. Aus über 200 Kandidaten schafften sie es in der Vorauswahl unter die letzten zehn Bands per Online-Voting. Ganze Fanscharen eilten den Rockern bis in die Nähe von Saarbrücken zum Live-Contest nach. Dort machten sie aber letztlich „nur” den zweiten Platz und der Traum vom begehrten Slot auf dem „Rock Area Festival” schien geplatzt. Doch sie überzeugten den Veranstalter durch ihre Performance und er versprach ihnen einen Auftritt zusammen mit Größen wie Sepultura und Apocalyptica. Spaß sollte für die Band vorprogrammiert sein. So erinnern sie sich gerne wie Gitarrist Tobias versehentlich in die Backstage-Dusche von Oldie-Metal-Sängering Doro Pesch stieg, aber allein die Atmosphäre eine ganz Besondere gewesen sei.

Trotz aller Härte legen die vier Musiker Wert auf Harmonie. „Es ist nicht ausschließlich Rumgekreische, für uns zählt vor allem die Melodie!”, sagt der 31-jährige Sänger Gerrit, „wir sind aber keineswegs politisch!”, führt er an. Mit „Set a Sign” setzt die Band ihr erstes musikalisches Zeichen, das es faustdick hinter den Ohren hat. Fans von „Korn” oder „System of A Down” dürften auch hierbei in ihrem Element sein.

18. Oktober 2010, Main-Spitze (Link)

Metaler mehr als nur würdiger Ersatz
RIND-KONZERT Deutsch-Rocker von „Rockpilot“ sagen kurzfristig ab / „Dynyle“ neuer Headliner

Rüsselsheim, von André Domes (uho) • Trotz eines kurzfristig durcheinander gewirbelten Spielplans erfreute sich das „Rind“-Konzert am Freitag einer passablen Nachfrage - nicht zuletzt auch deswegen, weil eine Band mit Regional-Bonus durch eine andere ersetzt worden war. Anstelle der ursprünglich angekündigten Brett-Deutsch-Rocker „Rockpilot“ hatten die Offenbacher Metalaktivisten „Dynyle“ den Headlinerposten inne. Eine noch kürzere Anreise hatten „headDown“, die in Rüsselsheim hinlänglich bekannten Alternative-Rocker mit dem Hauptquartier in Ginsheim.

„headDown“ als weitere regionale Größe mit dabei

„2010 soll das Jahr von Rockpilot werden“, heißt es noch auf diversen Profilseiten der Band „Rockpilot“, einem der wohl ambitioniertesten regionalen Rock-Projekte der letzten Jahre. Doch vor einigen Wochen, kurz nach Veröffentlichung vom Album und einem neuen Video ist es um die Band plötzlich still geworden, Konzerttermine bis 2011 sind samt und sonders abgesagt und selbst die Veranstalter können über die genaueren Umstände der scheinbaren Implosion derzeit nichts sagen.

Auf die Konzertatmosphäre am Freitag hatte der kurzfristige Band-Tausch ohnehin kaum einen negativen Effekt - ebenso wenig wie der damit verbundene Wechsel der Härtegrade. Die vier eingespielten Musiker von „headDown“ präsentierten sich den Besuchern handwerklich in gewohnt souveräner Manier und lieferten eine Show, die genau den Sound beinhaltete, für den die Band schon seit Anfang der 90er Jahre steht: Markige Alternative-Rock-Songs, bei denen Ausflüge in Funk-Grooves immer wieder für spannungsreiche Überraschungsmomente und viel Individualität sorgen. Dass Spielfreude trotz der langen Bandgeschichte noch immer reichlich vorhanden ist, war im „Rind“ deutlich zu spüren - bei einem Heimspiel dieser Art aber auch einigermaßen obligatorisch.

„Dynyle“ gingen nicht weniger engagiert zu Werk und drehten in Sachen Druck und Härte ordentlich an den Stellschrauben. Zwischen Metalcore, klassischem Metal der melodiöseren Sorte und mittlerweile gar nicht mehr so neuem NuMetal bewegt sich der Sound der spielstarken Band mit Sitz in Offenbach und umfasst damit einen breit angelegten Schatz an möglichen Stilmitteln. „Dynyle“ schaffen es, diesen passiven Wortschatz wirkungsvoll in abwechslungsreiche Arrangements umzusetzen, bei dem immer wieder von hymnischen Hooklines in derbe Shouts gewechselt wird und bei diversen Doublebass und Gitarren-Shredding-Passagen auch die Headbanger-Fraktion im Publikum ausreichend bedient wird.

21. Juli 2010, Der PreußenSpiegel (Link)

"Dynyle" beim Mitsommerfest im Optikpark
Rathenow (uho) • Immer wieder zieht es ehemalige Rathenower mit ihrem künstlerischen Schaffen zurück in die alte Heimat. Ob die jetzige Berliner Grafikerin Katrina Lange, die zur Eröffnung der Optikparksaison im Blauen Café ausstellte oder andere. Zum Mitsommerfest spielte neben der Rathenower Band "Paternoster" die hessische Metal-Band "Dynyle" aus Offenbach am Main im Optikpark. Mitglied des 2007 gegründeteten Quartetts ist der Gitarrist Tobias Kleßen. Für ihn "war das Konzert so was wie ein Heimspiel". Seine Eltern zogen mit ihm 1994 aus dem nordrheinwestfälischen Velbert aus beruflichen Gründen nach Rathenow. Tobias lebte zehn Jahre in der Havelstadt. Er spielte auch schon beim Rathenower Stadtfest. Durch seine Eltern hat er noch Kontakt in die Kreisstadt und so kam der Auftritt der Band im Optikpark zustande. Die Band hatte die Stecker gezogen und konnte mit ihrem "Endstation: Unplugged"-Set musikalisch überzeugen – dank der sanfteren Töne auch den Nicht-Fan von Metal-Musik. Die junge Band hat bereits eine Demo-CD produziert und wird 2011 ihr erstes Album aufnehmen. Das Wetter richtete sich nicht nach dem Kalender. Es war kühl und immer wieder regnerisch. Vielleicht lockte das Ereignis zum Sommeranfang deshalb nicht die Massen an Gästen an. Aber "Dynyle" schafften es die Rathenower immer wieder zu motivieren und einzubinden. Unter den Zuschauern machte eine Hand voll weiblicher Fans Stimmung für Dutzende – sie klatschten, tanzten oder sangen bei jedem Titel enthusiastisch mit. "Es hat uns riesig Spaß gemacht, dass ihr Rathenower bei der Schweinekälte so lange ausgehalten habt", verabschiedete sich Sänger Gerrit vom Publikum. Der Park war mit Fackeln geschmückt und an den Feuerschalen konnte man sich wärmen. Neben "Paternoster", am Stadtplatz, gab es noch Tanzvorführungen mit den "Sternen des Südens", den Gülper Stelzenläufer Franz Wechsler mit seinem Akkordenon und eine Performance von Annette Mertens.

6. Mai 2009, Offenbach Post (Link)

Band Dynyle rockt Bieber in den Mai
400 Besucher kamen beim Konzet der Katholischen Jugend im Pfarrsaal von St. Nikolaus voll auf ihre Kosten

Offenbach (chs) • Den Fuß auf die Box gestellt, den Arm lässig aufgestützt, den Blick ins Publikum gerichtet, wartet der Sänger der Nu-Metal-Band "Dynyle" auf seinen Einsatz. Das schwarze Muskelshirt gibt den Blick auf seinen trainierten Oberkörper frei. Vor der Bühne rocken die Massen und vor allem den weiblichen Fans scheint zu gefallen, was sie hören und sehen. Die Männer hingegen haben einfach Spaß an der harten Musik und zeigen dies durch wildes Hüpfen und Headbangen. Beim Bandwettbewerb der Katholischen Jugend Bieber im Pfarrsaal von St. Nikolaus hatte die Band das Publikum beim "Rock in den Mai" auf ihrer Seite. Sie haben den ersten Platz des Publikumpreises abgesahnt, der von der Sparkasse Offenbach gesponsort wurde.
Livemusik war bei der Traditionsveranstaltung schon seit Anfang der 90er Jahre angesagt. Dann rockten immer zwei Bands die Besucher in den Mai. Seit 2004 kämpfen Nachwuchsbands um den Sieg. Mit knapp 400 Besuchern ist das musikalische Spektakel im Pfarrsaal beinah ausverkauft gewesen.

Doch nicht nur das Publikum hat das Sagen: Neben dem Publikumspreis wartet auch ein Jurypreis - in diesem Jahr von der Raiffeisenbank Bieber gestiftet - auf die besten Rocker. Dabei hatte die vierköpfige Jury, bestehend aus Chris Müller (Profimusiker), Fred Bauer (Keyboarder), Holger Wagner (Veranstaltungstechniker), Peter Schmitt (Musikproduzent), die Ohren bei den Auftritten gespitzt. Ihre Kriterien, abseits der Wertung des Publikums, waren unter anderem Dynamik, Stil und Bühnenpräsenz der Akteure.

Jeweils 40 Minuten hatten die teilnehmenden Musiker Zeit, um Publikum oder Jury von ihrem Können zu überzeugen. Auf der Bühne standen außerdem die Bands "droBE" (Platz drei beim Publikumspreis) aus Rodgau, "Mind the Gaep" (Jurypreis) aus Frankfurt und "mjolk" (Platz zwei beim Publikumspreis) aus Hanau. Der Contest ist beliebt: Etwa 25 Bewerbungen von Bands aus der Region hatte das Organisationsteam auf dem Tisch.

Während alle gespannt auf das Ergebnis warteten, sorgten auf der Bühne die Sieger des Vorjahres, "H.A.T.", für Stimmung unter dem jungen Partyvolk.
Für den altersgerechten Getränkeausschank hatten die Organisatoren vorgesorgt: Besucher ab 18 Jahren bekamen ein Bändchen ans Handgelenk. Novum war, dass die Gäste nicht zwischendurch das Gelände verlassen durften. "Wer drin ist, ist drin", erklärte Kassierer Sebastian Kurt. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Jugendarbeit zugute.

21. Juni 2008, Frankfurter Rundschau (Link)

Mit Dynamik und Style zum Erfolg
Band Dynyle räumt bei Wettbewerben Preise ab / Nächster Gig in der Batschkapp

Von Juliane Mroz • Wer die Nu_Metal-Band Dynyle in ihrem Proberaum besucht, bekommt erst mal Ohrenstöpsel verpasst. Die ersten drei Buchstaben des Bandnamens stehen für 'dynamisch', sprich: schnell, laut, energiegeladen. "Wir tragen selbst alle Gehörschutz", sagt Gitarrist Tobi Kleßen. Die letzten drei Buchstaben stehen für Style, sagt Schlagzeuger Tom Pfefferkorn: "im Sinne von 'einen eigenen Stil' haben."
Der Drummer fackelt nicht lang und gibt das Tempo vor. Die Probezeit ist knapp bemessen; die Band trifft sich einmal wöchentlich im Keller eines Zweifamilienhauses am Offenbacher Stadtrand. Um 22 Uhr ist Schluss - wegen der Nachbarn.

Die vier Musiker nutzen ihre knappe Zeit effektiv. Seit die Band sich im September 2007 zum ersten Mal getroffen hat, sind elf Songs entstanden, zwei davon wurden professionell aufgenommen. Die Aufnahmen dienen als Bewerbungsmaterial für Auftritte. "Wir bewerben uns einfach überall", sagt Bassist Martin Müller. Zur Zeit läuft eine Bewerbung für den ZDF-Fernsehgarten.
Dynyle hatte in den vergangenen zehn Monaten fünf Gigs, drei davon waren Wettbewerbe, dreimal hat die Band gewonnen. Bei ihrem ersten Auftritt in Reifferscheid waren Publikum und Veranstalter so begeistert, dass die Band nicht nur den Wettbewerb gelang, sondern auch wieder eingeladen wurde.

"Wir haben uns in der Eifel eine richtige Fanbasis erarbeitet. Unsere Songs werden dort auf Partys gespielt", sagt Sänger Gerrit Kaminski. Er führt den Erfolg der Band unter anderem auf die abwechslungsreichen Kompositionen und die Bühnenpräsenz der Band zurück.

Sicher spielt auch die musikalische Erfahrung eine Rolle. Schlagzeuger Tom hat mit 18 Jahren schon jede Menge ausprobiert, "sogar Jazz"; Martin, 20 Jahre alt, spielt nebenbei auch Kirchenorgel und begleitet als Bassist ein Blasorchester. Sänger Gerrit, 28, hat eine Gesangsausbildung und singt auch in einem Musicalensemble. Tobi fing mit 13 Jahren an, Gitarre zu spielen, jetzt ist er 22. Sein Lehrer beendete den Gitarrenunterricht, weil er ihm nichts mehr beibringen konnte.

Tom kannte Tobi und Martin schon durch gemeinsame Musikprojekte. Gerrit kam 2007 durch eine Internet-Annonce dazu. Schnell zeigte sich, wie effizient die Musiker zusammenarbeiten. "Unseren ersten Song 'Angel Fingers' haben wir in der ersten Probe geschrieben", sagt Tom. Obwohl die Band - zur Zeit - ein reines Hobbyprojekt ist, ziehen die vier jungen Männer die Sache professionell auf. Es gibt eine Homepage, Autogrammkarten und ein Dynyle-Banner für die Bühne. "Ein gut organisierter Auftritt ist eine Respektsbezeugung dem Veranstalter und dem Publikum gegenüber", sagt Gerrit.

Wer allerdings gar keinen Respekt bekommt, ist die "Mukkerpolizei". Das, erklärt Gerrit, seien andere Musiker, die mit verschränkten Armen und kritischem Blick bei Auftritten im Publikum stehen und jeden Fehler der Band gehässig kommentieren. "Wenn das Publikum abgeht, mich von der Bühne reißt und ich verpasse deshalb meinen Einsatz, dann ist das eben so."
Wenn Martin in seinen fünfsaitigen Bass greift (vier Saiten sind Standard), Tom gekonnt auf sein Drumset eindrischt, wenn Tobi seine siebensaitige Gitarre bearbeitet (hier sind sechs Saiten die Norm) und Gerrit seine Stimme dröhnen lässt, dann ist es kaum vorstellbar, dass die Mukkerpolizei überhaupt etwas zum Nörgeln findet.

17. Februar 2008, Kölner Stadt-Anzeiger (Link)

Band-Contest: "Dynyle" siegte
Zehn junge Musikgruppen stellten sich im Reifferscheider Festzelt der Konkurrenz. Neben einer dreiköpfigen Jury durfte auch das Publikum seine Favoriten per Stimmzettel wählen.

Hellenthal-Reifferscheid • Die Karnevalssession war sehr kurz und das Festzelt auf dem Dorfplatz noch gar nicht abgebaut. "Das kann's doch noch nicht gewesen sein", dachten sich die Mitglieder der KG "Rot-Weiß" Reifferscheid und machten sich gleich an die Umsetzung einer Idee, mit der KG-Mitglied Sabrina Laaf sofort auf Begeisterung stieß. "Wir organisieren einen Wettbewerb für Nachwuchsbands", lautete ihr Konzept zur Auslastung des Festzeltes - und mehr als ausgelastet war denn auch die Veranstaltung, zu der am Samstag Hunderte von Besuchern zum Dorfplatz strömten. Die Teilnehmer kamen aus dem Kreis Euskirchen und der Südeifel, aber auch aus Dortmund und aus Hessen. Zehn Musikbands gaben sich beim ersten "Band Contest Reifferscheid" die Ehre auf der Bühne und heizten dem Publikum mächtig ein. Schließlich hatten die Reifferscheider Karnevalsfreunde auch attraktive Preise für die Sieger des Wettbewerbs an Land ziehen können.

Moderiert wurde der Abend von Manfred Becker aus Mechernich, der auch die technische Ausrüstung zur Verfügung stellte und mit seiner Band "Be in it" am Samstag einen Überraschungsauftritt außer Konkurrenz hinlegte. Eine dreiköpfige, mit Musik-Experten besetzte Jury hatte über die besten Beiträge zu bestimmen. Neben zum Teil röhrenden und kreischenden Sängern kam aber auch "Volkes Stimme" zu Wort. Die Besucher konnten per Stimmzettel an der Auswahl der Siegerbands teilnehmen.
Für Nathalie Schwarz, Lisa Hörnchen, Sissi Stephan, Steffi Hupp und Johanna Bartsch war die Sache aber ziemlich schnell entschieden. "Die machen einfach super Musik", lautete die Begründung der fünf jungen Damen, ihr Votum für die Band "A Certain Sacrifice" aus Rheinland-Pfalz abzugeben. Vor allem der Schlagzeuger der Truppe hatte es den Mädels angetan: "Der sieht einfach geil aus." Beim Publikum kam aber auch Sänger Joscha gut an, der mitunter leichenhaft auf der Bühne lag, um dann aber umso effektvoller und wie von Taranteln gestochen über die Bühne zu wirbeln. Auch die Euskirchener Band "Hazana" und die Rocker von "Black Soul Choir" gaben am Samstag ordentlich Gas und präsentierten sich ebenso wie die Gruppen "Endoplasmatisch", "Made In", "Freibad" und "K-Bex" als preiswürdig.

Am Ende aber durften sich die jungen Musiker der Gruppe "Dynyle" aus Offenbach über den ersten Platz des Wettbewerbs und damit auf eine professionelle CD-Aufnahme im Tonstudio "Perle am Rhein" in Andernach freuen. Platz zwei belegte die Formation "Last Train Home" aus Frankfurt, die damit ein exklusives Fotoshooting mit den Profis von "Foto Wolters" aus Stolberg gewonnen haben. Den dritten Platz und damit ein vier Quadratmeter großes und in Farbe gedrucktes Logo ihrer Gruppe errangen die Mitglieder der Band "Tonträger".